Binnendüne NO Homburg

Die Homburger Binnendüne liegt hinter dem Friedhof an der Straße nach Bechhofen und ist eine der höchsten Binnendünen in Südwestdeutschland und Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten, die auf der Roten Liste stehen.

Die offene Düne mit Sandrasen und Silbergras ist ein ökologisches Kleinod, ein Hidden Champion, und der letzte sichtbare Rest für die Eiszeit in Homburg. Binnendünen sind spezielle Lebensgemeinschaften und Biotope, die allgemein stark gefährdet sind. Das gilt auch für die "Binnendüne nordöstlich Homburg". Die 5,1 Hektar große Düne erstreckt sich auf einer Länge von 650 Metern, ist eines der Homburger FFH-Gebiete (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet) und gehöre zu den "Natura 2000-Gebieten".

Die mittlere Düne ist zweifelsohne die höchste, breiteste und damit augenfälligste Düne. Sie trägt einen Hochspannungsmast, der nach heutigen Gesichtspunkten nicht mehr genehmigungsfähig wäre. FFH-Gebiete bilden das europäische Schutzgebietesystem "Natura 2000".
Auf der Binnendüne sind neben Silbergras auch Schafschwinger, Bergsandglöckchen sowie seltene Heuschreckenarten zu finden. Im letzten Jahrhundert ist die Düne durch schnell wachsende Arten zugewuchert.

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